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New York Cheesecake

Sooo, ich habe euch letztens ja erzählt dass ich (und mein Freund) zu Weihnachten das Backbuch von Cynthia Barcomi geschenkt bekommen habe. Und nachdem ich beim backen des Banenenkuchens, von dem ich euch ja auch im vorhergegangenem Post erzählt habe, vergessen habe Fotos zu machen (Schande über mich!), dachte ich, ich erzähle euch eben von meinem Backerlebnis rund um den New York Cheesecake!

Vorne weg muss ich auch noch sagen, dass ich das Rezept etwas angepasst habe, einfach aus dem Grund dass trotz einkauf nicht alle Zutaten im Haus vorhanden waren. Wer also den ganz ganz originalen, super leckeren Cheesecake von Frau Barcomi nachbacken möchte muss wohl in ihrem Backbuch nachsehen 😉

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Insgesamt ist so ein „echter“ New York Cheesecake ein ziemlicher Aufwand – zwar nicht unbedingt backtechnisch, aber definitiv zeitlich. Denn er muss immer wieder auskühlen und wenn er dann endlich fertig gebacken ist darf man ihn nicht gleich vernaschen, sondern sollte ihn noch mal für 6 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen! Das ist schon ein bisschen gemein, aber ich hege die Hoffnung, dass es sich lohnt…

Der Kuchen wird insgesamt in 3 Schichten in einer Form mit einem Durchmesser von ca. 23 cm gebacken – die erste davon ist der Boden.

Und dafür habe ich verwendet:

100 g Weizenmehl

50 g Dinkelmehl

15 g Mandeln

45 g weicher brauner Zucker

1/4 Tl Zimt

1/4 Tl Backpulver

1/4 Tl Natron

1/3 Vanilleschote

120 g Butter

1 El Ahornsirup

Und dann ist es eigentlich ganz einfach: Ofen auf 175 °C vorheizen. Die Vanilleschote auskratzen. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen; dann Butter und Ahornsirup mit einem Handrührgerät (wenn ihr die Oberarme trainieren wollt könnt ihr es natürlich auch mit der Hand machen 😛 ) verquirlen. Die Springform mit Backpapier auslegen und gut einfetten, anschließend den Teig darin verteilen und inklusive eines kleinen Randes andrücken. Und dann ab in den Ofen – für 12 Minuten. Wenn er fertig ist auf einem Kuchengitter bei Raumtemperatur auskühlen lassen.

Während der Kuchenboden abkühlt, könnt ihr so langsam die Zutaten für die erste Frischkäseschicht zusammen suchen!

Das sind folgende:

430 g Frischkäse

110 g Rohrzucker

2 Eier

1 Tl Zitronensaft

1/3 Vanilleschote

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Dann wird einfach der Frischkäse mit dem Zucker aufgeschlagen, damit sich letzterer lösen kann. Achtet darauf dass der Zucker sich gelöst hat, dann könnt ihr nacheinander die beiden Eier unterrühren und ganz zum Schluss den Zitronensaft und die Vanille. Die Mischung wird auf dem schon vorgebackenen und ausgekühltem (!) Boden verteilt und dann bei 190 °C für 20 Minuten gebacken. Wenn ihr den Kuchen aus dem Ofen holt, wenn nötig einmal mit der Messerspitze am Rand entlang fahren – dann entstehen beim abkühlen nicht so schnell Risse. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen (ca. 1-2 Stunden)

Für die letzte Schicht des Kuchens braucht ihr:

460 g Saure Sahne

2 El + 1 Tl Rohrzucker

Priese Salz

1/3 Vanilleschote

Abrieb von einer Zitrone (unbehandelt)

Jetzt ist es fast geschafft! Im Ofen wird es diesmal heiß – ganze 215 °C. Vermengt einfach alle Zutaten gut miteinander und streicht sie auf den Kuchen. Dann kommt er in den Ofen, für nur 5 Minuten auf unterster Schiene. Aus dem Ofen nehmen und wieder am Rand entlang fahren.

Nun kommt der harte Teil…. denn leider darf man jetzt nicht essen, sondern muss geduldig sein! Den Kuchen also 1-2 Stunden auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann noch mal ab in den Kühlschrank… für mindestens 6 Stunden! Gemein!

Verzehsempfehlung des Kuchens ist laut des Buchs 12-36 Stunden nach Herstellung. Wenn ihr also wisst, dass ihr am nächsten Tag irgendwen mit euren Backkünsten beeindrucken wollt (oder einfach nur netten Besucht bekommt), einfach einen Tag vorher backen.

Und nun zum Urteil: Leeeecker!
Ja, das mit der Geduld war schon hart, aber das Ergebnis lohnt sich doch (vor allem wenn man eben ein echter Käsekuchen-Fan ist). Vor allem der Boden konnte mich sehr überzeugen! Und das, obwohl ich sonst eher der Typ bin, der den Boden nicht sooo gerne isst (Ja, der gehört natürlich irgendwie dazu zu so einem Kuchen – aber ist die Füllung nicht meistens einfach besser?? Geht es noch irgendwem so??).

Generell würde ich beim nächsten mal backen vielleicht die Zitrone in den Käsekuchen-Schichten etwas anders verteilen: Ein bisschen mehr Zitronensaft (1-2 Tl) zur Frischkäse-Füllung und dafür etwas weniger Zitronenschale (vielleicht nur die einer halben Zitrone) zur Sauren-Sahne-Mischung.

Was ist euer liebster Käsekuchen? Habt ihr ein tolles Rezept, eventuell auch für eine etwas einfachere Version wie die hier vorgestellte?

wurm2

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